
Gus M. Scott
Als Kind erlebte Gus die Einwanderung nach Neuseeland von Kingston Upon Hull in Yorkshire, die Fahrt von South Hampton nach Wellington im Jahr 1961.
Nach dem Schulabschluss mit dem School Certificate in Kunst bildete er sich zum Fotolithographen aus und studierte Grafikdesign als Schwarz-Weiß-Kamera-Operator.
Nachdem er 1975 seine Qualifikation erlangt hatte, reiste Gus an verschiedene Orte, darunter die Westindischen Inseln, insbesondere Grenada und Trinidad, wo er sein Interesse an Musik entwickelte. Dann reiste er nach Europa und verbrachte ein Jahr in London, wo er in einer Werbeagentur in Whitechapel Vollzeit arbeitete. Anschließend zog es ihn in das inspirierende Südfrankreich, wo er Trauben in Vaucluse pflückte und durch die Landschaft der Provence radelte. Nach der Überlandreise von Österreich nach Indien kehrte Gus nach Neuseeland zurück und begann in Titirangi, Auckland, mit dem Malen.
Im Jahr 1989 hatte er seine erste Einzelausstellung in der Cuba Street in Wellington. Im Laufe des nächsten Jahrzehnts setzte Gus seine Erkundung der Verwendung von archetypischer und unterbewusster Symbolik in seinen Gemälden fort. Im Jahr 1999 eröffnete er das "Pigeontoe Studio" in Golden Bay auf der Südinsel Neuseelands und arbeitete und stellte in verschiedenen Medien aus, darunter Farbe, Draht, Ton, Musik und Mosaik.
Seit 2009 lebt Gus nun in Österreich, wo er ein Arbeitsstudio für Keramikskulpturen und Mosaiken im Süden von Wien geschaffen hat. Gruppenausstellungen und das Spielen von Punk-Jazz-Saxophon, zusammen mit Mosaikaufträgen und Arbeiten in gemischten Medien, halten ihn vollständig in den kreativen Prozess eingebunden. Mit dem Jahr 2015 vor Augen erkennt Gus immer mehr die Notwendigkeit eines Gegengifts zur übermechanisierten, digitalisierten, korporativen Entfremdung von der künstlerischen Handarbeit.
"Unsere Seelen können durch Kunst ∞ genährt werden, die von anderen Seelen geschaffen wurde."
- Gus M. Scott
Einflüsse: Die Impressionisten, Maori, der Pazifik, Matisse, Eno, Gaudi, Art Pepper, Van Gogh, Geometrie, Theo Schoon, Ägypten, Saxophone, Yoko Ono, Schokolade, Kunstgeschichte und die Zahlen Sieben und Neun.
































